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Wie behalte ich auch bei großer Distanz die Kontrolle über meinen Hund?

Unser Hund, Labrador, 12 Monate alt, läuft perfekt an der Leine. Auch der Freilauf ist ohne Ablenkung kein Problem. An der Leine sind andere Menschen auch kein Problem für ihn. Bei anderen Hunden zieht er an der Leine, wenn ich nicht schneller als er bin. Auch wenn ich nicht rechtzeitig dran war, entkommen wir der Situation ohne großes Geziehe. Ich lasse ihn auch dennoch nicht hin. Nur, wenn er sich bei mir vorher die Erlaubnis holt. Sind wir allerdings spazieren und er ist frei und es kommen Spaziergänger, Jogger oder andere Hunde ist er nicht abrufbar und im schlimmsten Fall springt er die Spaziergänger oder Jogger auch an. Bin ich dann auf gleicher Höhe und sage “komm weiter”, geht er weiter. Wie kann ich das anspringen auf Entfernung, wenn er frei läuft, verhindern?

Kristina Ziemer-Falke, Hundetrainerin

Zeigen Hunde für uns problematische Verhaltensweisen, ist es oft sinnvoll, nicht nur zu überlegen, wie wir das Verhalten verhindern können, sondern auch darüber nachzudenken, was der Hund anstelle des falschen Verhaltens tun kann. Damit gibt es quasi zwei wichtige Ebenen, die abgedeckt werden. So könntest du deinen Hund zum Beispiel zeit- und ortsweise an der Leine behalten, wenn du weißt, dass an bestimmten Stellen die Gefahr sehr hoch ist, dass er das Fehlverhalten zeigt. Du könntest auch vorübergehend an Orten spazieren gehen, an denen nichts los ist usw. So verhinderst du, dass sich dein Hund in dem unerwünschten Verhalten weiter üben kann und sich damit selbst belohnt. Dies wären reine Managementmaßnahmen, die als zeitweise Überbrückung wichtig sind, damit sich das Verhalten nicht festigt.

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